Wanderung über die Gleinser Höfe zum Hochmoor
und Wassertreten im klösterlichen Kneippbecken

Ab Schönberg oder Mieders führt der Wandersteig steil hinauf zu den hochgelegenen Gleinser Höfen. Auf 1400 Metern Seehöhe können die 4 Bauern des Weilers auf die Talbewohner hinabschauen. Der wunderbarem Blick über das Stubaital, in das Inntal mit Innsbruck und ins Wipptal begeistert immer wieder die Besucher. Im Gasthof Gleinserhof stärkt man sich bei Hausmannskost aus hofeigenen Produkten.

Weiter geht die Wanderung durch den Gebirgswald zu den blumenreichen Gleinser Mahdern. Im Herbst erfreut der goldgelbe Lärchenbestand das Auge. Geschützte Gebirgsblumen wie Anemonen, der große und kleine Enzian, Orchideen, Arnika und Türkenbund kann man je nach Jahreszeit fotografieren.
Man kann nun über den Zirkenhof nach Schönberg oder Mieders absteigen oder man geht weiter durch das Hochmoor und Latschenkiefern zum höchsten Punkt, dem Gleinser Jöchl auf 1878 Metern Seehöhe. Nach einer Rast auf der Holzbank neben dem Wegkreuz geht es hinunter und an der sagenumwobenen Auffindungskapelle vorbei zum Servitenkloster Maria Waldrast.

Viel Heilkraft wird dem hochenergetischen Waldraster Wasser nachgesagt. So kommen die Besucher von weit her und füllen Kanister und Flaschen mit dem wertvollen Wasser, das sehr tief und angeblich keimfrei aus der Quelle sprudelt.

 
 

Im Kneippbecken erholen sich die geplagten Füße, in der Wallfahrtskirche die Seele und im Klostergasthaus der Körper und Geist.

Man kann nun zur Hochserlesbahn zurückwandern und mit der rasante Sommerrodelbahn ins Tal rutschen.

Über den Gasthof Sonnenstein kommt man nach Fulpmes, über den Kapellenweg nach Mieders oder über die Miederer Ochsenalm hinab zum Zirkenhof, wo eine Rast bei einer hofeigenen Jause nun gut tut.

Gehzeit: ca. 5 Stunden ohne Lift

 
   
 
Obmann:
Karl Pfurtscheller
Telefon: 05226/2723
Fax: 05226/27235
Verein
Fürs Stubai
in weiteren Hauptrollen:
Karl Atzinger
Maria und Karl Salchner
Tel. und Fax: 05225/62547